Der Parademarsch ist in der Spielmanns- und Blasmusik ein "Lückenfüller". Ein Stück das nur gespielt wird, um Spielpausen zu überbrücken und damit der Festumzug den Gleichschritt beibehält.
Diese beiden Aufgaben erfüllt der Parademarsch. Doch dennoch ist er unverzichtbar.
Es mag nicht sonderlich spektakulär klingen, aber ist von ganz großer Bedeutung für Musikvereine und andere Teilnehmer des Festumzuges. Denn er dient dazu den Gleichschritt beizubehalten! Sobald ein alleine spielender Musikverein oder Spielmannszug den gespielten Marsch beendet, setzt der Parademarsch ein. Er wird durchgehend von der kleinen Trommel gespielt und kann mitunter auch verschiedene Formen einnehmen. Sobald der Verein das nächste Stück spielen möchte, wird der Parademarsch abgerissen durch 3 kräftige Schläge auf die große Trommel. Im Anschluss an den Parademarsch folgt stets die Locke, die das nächste Stück einleitet.
Der Parademarsch sorgt dafür, dass trotz Spielpause stets ein gespielter Takt vorhanden ist und somit für den Zuschauer auch musikalisch etwas dargeboten wird, obwohl der Verein selber eine Pause einlegt. Er ist von daher ein Element das sowohl praktisch als auch musikalisch wichtiges Element ist.
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